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Entdecken Sie 73 Themen in 17 Beiträgen
Freuds Begriff des „Unheimlichen“ und Jacques Lacans Begriff des „Blicks“ anhand von Gaillards Film Retinal Rivalry
Ein 3D-Film macht das Vertraute unheimlich: Cyprien Gaillards Retinal Rivalry begegnet Freud und Lacan, über Blick, Erinnerung, Monumente, Abfall, Immersion und Begehren – mitten im Heute.
Die Lust an der Überschreitung als Gestalt des Autoritären: Zur Jouissance der Transgression
Der Essay erklärt zeitgenössischen Autoritarismus als politische Lustmaschine, in der Kränkungen und Ängste in gemeinschaftliche Transgression, Hass und stellvertretende Allmacht verwandelt werden, jenseits rationaler Argumente.
Symptom No Nut November: Kastrationsangst im digitalen Zeitalter
Das Essay analysiert die Internet-Challenge No Nut November. Es deutet sie psychoanalytisch als Symptom für männliche Ängste, das von rechten Ideologien instrumentalisiert wird.
Psychotherapie-Ausbildung in Gefahr: Eine Systemanalyse der Verschlimmbesserung (Stand Oktober 2025)
Die Psychotherapeuten-Reform führte zu einer Finanzierungslücke. Sie blockiert die Weiterbildung, erzwingt Selbstausbeutung und gefährdet die zukünftige Patientenversorgung massiv.
Authentizität und das Unbewusste: Psychoanalytisch-philosophische Untersuchung
Dieses Essay beleuchtet Authentizität im Spannungsfeld zwischen philosophischen Idealen der Selbstgestaltung und der psychoanalytischen Enthüllung des unbewussten, von Beziehungen geprägten und gespaltenen Selbst.
Psychoanalytische Perspektiven auf die autoritäre Wende – Das politisierte Unbewusste der Spätmoderne
Warum folgen Millionen Menschen autoritären Führern, oft gegen ihre eigenen Interessen? Dieser Artikel taucht tief in die unbewussten Triebkräfte der Politik ein und enthüllt eine verborgene "affektive Grammatik" aus Kränkung, Angst und verbotener Lust, die unsere Demokratien herausfordert.
Eigene Publikationen
Auswahl publizierter Fachtexte
Weibliche Schönheit zwischen Tyrannei und Selbstgestaltung: Psychoanalytische und kulturtheoretische Perspektiven
Dieses Essay beleuchtet weibliche Schönheit aus psychoanalytischer und kulturtheoretischer Sicht. Es verbindet innere Konflikte, wie Scham und frühkindliche Prägungen, mit äußeren Zwängen durch Medien und patriarchale Normen, um die Hartnäckigkeit restriktiver Schönheitsideale und deren psychische Folgen zu erklären.
Sinn als Fähigkeit oder als Ware: Psychoanalytische und kulturtheoretische Perspektiven auf die Logotherapie
Dieser Essay analysiert die historische Fehde zwischen Psychoanalyse und Logotherapie. Er dekonstruiert das gegenseitige „Bashing“ mit psychoanalytischen und kulturkritischen Mitteln und zeigt auf, wie der Streit um den Sinn die Psychotherapie bis heute prägt.
Philosophische Lebenskunst und psychoanalytische Theorie – ein unvereinbarer Gegensatz?
In diesem Essay wird das Konzept der Lebenskunst mit seinen Fragen danach, wie man gut und gelungen und „schön“ Leben kann, innerhalb der Philosophie und der Psychoanalyse diskutiert – zwei Disziplinen, die einen auf den ersten Blick unvereinbaren Blick darauf haben, oder doch nicht?
Kritischer Blick auf den Beruf des Heilpraktikers im Bereich der Psychotherapie
Dieser Artikel beleuchtet die rechtliche Sonderstellung von Heilpraktiker*innen für Psychotherapie in Deutschland und versteht sich zugleich als kritische Analyse der damit verbundenen Risiken, wie Qualitätsmängel und Gefährdungen, die zahlreiche Fachverbände seit Jahren thematisieren.
