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Partizipation in psychoanalytischen Ausbildungsinstituten
Warum engagieren sich heutzutage zu wenig Analytiker*innen in Insitituen? Ein Essay darüber, wie Institutsräume wieder partizipativer werden können.
Empathie-Inflation: Warum das, was heute Einfühlung heißt, den Anderen oft verfehlt
Empathie-Trainings versprechen Nähe und liefern Spiegeltricks. Warum Einfühlung häufig Projektion ist, wie Phänomenologie das korrigiert – und was das klinisch heißt.
Ewig jung im Spätkapitalismus: Eine Kritik der Longevity-Industrie
Longevity verspricht Gesundheit, verkauft aber oft Unsterblichkeitsfantasien. Eine psychoanalytische Kulturkritik über Todesverleugnung, Narzissmus, Datenfetische – und wer sich die Ewigkeit leisten kann.
Vom Leben ohne lebendig zu sein. Psychoanalytische Perspektiven auf Vitalität und ihre Störungen
Vitalität heißt: innerlich da sein. Unlebendigkeit ist oft Schutz. Der Essay zeigt vier Bedingungen fürs Lebendige—Besetzung, Rhythmus, Resonanz, Übersetzung—und therapeutische Wege zurück.
Philosophie und Psychoanalyse von Freundschaft. Über Ideale, Bedürfnisse und die Arbeit an Beziehungen
Freundschaft trägt unser Leben – aber warum genau diese Menschen, warum nicht andere? Ein Essay über Nähe, Wandel und das stille Handwerk, Beziehungen lebendig zu halten.
Beschönigende Statistik, belastende Realität. Zur psychotherapeutischen Versorgungslage zwischen Reformrhetorik und Praxisrealität
Schneller zur Sprechstunde, länger bis zur Therapie: Warum die Psychotherapie-Reform von 2017 den Zugang verbessert, aber das Versorgungsproblem nicht gelöst hat.
Life-Coaching als unregulierter Therapieschattenmarkt. Eine Fundamentalkritik von „Mindset“-Talk, High-Ticket-Funnels und Pseudo-Therapie
Der Essay kritisiert Life Coaching als unregulierten Therapieschattenmarkt: Inszenierung, Funnels und Sprache verwandeln Vertrauen in Kauf, immunisieren gegen Kritik, fördern Anmaßung.
Das Unbehagen in der Ausbildungskultur: Warum psychoanalytische Institute erschöpfen – und wie sie wieder “hinreichend gut” werden können
Wie können Räume in psychoanalytischen Ausbildungsinstitute wieder lebendig, partizipativ und „gut genug“ werden?
Freuds Begriff des „Unheimlichen“ und Jacques Lacans Begriff des „Blicks“ anhand von Gaillards Film Retinal Rivalry
Ein 3D-Film macht das Vertraute unheimlich: Cyprien Gaillards Retinal Rivalry begegnet Freud und Lacan, über Blick, Erinnerung, Monumente, Abfall, Immersion und Begehren – mitten im Heute.
Die Lust an der Überschreitung als Gestalt des Autoritären: Zur Jouissance der Transgression
Der Essay erklärt zeitgenössischen Autoritarismus als politische Lustmaschine, in der Kränkungen und Ängste in gemeinschaftliche Transgression, Hass und stellvertretende Allmacht verwandelt werden, jenseits rationaler Argumente.
Symptom No Nut November: Kastrationsangst im digitalen Zeitalter
Das Essay analysiert die Internet-Challenge No Nut November. Es deutet sie psychoanalytisch als Symptom für männliche Ängste, das von rechten Ideologien instrumentalisiert wird.
Psychotherapie-Ausbildung in Gefahr: Eine Systemanalyse der Verschlimmbesserung (Stand Oktober 2025)
Die Psychotherapeuten-Reform führte zu einer Finanzierungslücke. Sie blockiert die Weiterbildung, erzwingt Selbstausbeutung und gefährdet die zukünftige Patientenversorgung massiv.
