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Empathie-Inflation: Warum das, was heute Einfühlung heißt, den Anderen oft verfehlt
Empathie-Trainings versprechen Nähe und liefern Spiegeltricks. Warum Einfühlung häufig Projektion ist, wie Phänomenologie das korrigiert – und was das klinisch heißt.
Ewig jung im Spätkapitalismus: Eine Kritik der Longevity-Industrie
Longevity verspricht Gesundheit, verkauft aber oft Unsterblichkeitsfantasien. Eine psychoanalytische Kulturkritik über Todesverleugnung, Narzissmus, Datenfetische – und wer sich die Ewigkeit leisten kann.
Vom Leben ohne lebendig zu sein. Psychoanalytische Perspektiven auf Vitalität und ihre Störungen
Vitalität heißt: innerlich da sein. Unlebendigkeit ist oft Schutz. Der Essay zeigt vier Bedingungen fürs Lebendige—Besetzung, Rhythmus, Resonanz, Übersetzung—und therapeutische Wege zurück.
Freuds Begriff des „Unheimlichen“ und Jacques Lacans Begriff des „Blicks“ anhand von Gaillards Film Retinal Rivalry
Ein 3D-Film macht das Vertraute unheimlich: Cyprien Gaillards Retinal Rivalry begegnet Freud und Lacan, über Blick, Erinnerung, Monumente, Abfall, Immersion und Begehren – mitten im Heute.
Die Lust an der Überschreitung als Gestalt des Autoritären: Zur Jouissance der Transgression
Der Essay erklärt zeitgenössischen Autoritarismus als politische Lustmaschine, in der Kränkungen und Ängste in gemeinschaftliche Transgression, Hass und stellvertretende Allmacht verwandelt werden, jenseits rationaler Argumente.
Sinn als Fähigkeit oder als Ware: Psychoanalytische und kulturtheoretische Perspektiven auf die Logotherapie
Dieser Essay analysiert die historische Fehde zwischen Psychoanalyse und Logotherapie. Er dekonstruiert das gegenseitige „Bashing“ mit psychoanalytischen und kulturkritischen Mitteln und zeigt auf, wie der Streit um den Sinn die Psychotherapie bis heute prägt.
Alles Sichtbare haftet am Unsichtbaren – Einführung in die psychoanalytische Erkenntnistheorie
Der Artikel skizziert vier Achsen: Ontologische Achse fragt nach dem unbewussten Gegenstand; Methodische Achse nach dem Verfahren der Wissensproduktion; Subjektive Achse beleuchtet die Beteiligung des Analytikers; Teleologische Achse klärt, wozu Erkenntnis dient – Heilung, Sinn, Freiheit und letztlich existenzielle Ambiguitätsakzeptanz.
